Trauma und Traumafolgestörungen: Wege zur Bewältigung
Belastende Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen. Hier finden Sie Unterstützung, um die heutigen Folgen zu verstehen und neue Wege der Regulation zu finden.

Wenn die Vergangenheit heute noch wirkt
Leiden Sie unter starken inneren Anspannung, Ängsten oder Übererregung? Fühlen Sie sich zurückgezogen, vermeiden Sie bestimmte Situationen oder erleben Sie das Gefühl, Umständen ausgeliefert zu sein? Viele Menschen, die belastende Erfahrungen gemacht haben, suchen nicht primär eine „Traumabearbeitung“ im engeren Sinn, sondern möchten lernen, die heutigen Folgen zu verstehen und besser zu regulieren.

Häufige Anliegen und wie wir helfen können
Es ist normal, Schwierigkeiten zu haben, eigene Gefühle und Reaktionen einzuordnen, besonders nach traumatischen Erlebnissen. Probleme mit Nähe, Vertrauen, Beziehungen oder Konflikten können auftreten, ebenso wie wiederkehrende Selbstzweifel und negative Bewertungen der eigenen Reaktionen. Viele Klienten wünschen sich, zu verstehen, warum bestimmte Situationen heute noch so starke Reaktionen auslösen, und möchten mehr Sicherheit und Kontrolle im Alltag gewinnen, ohne sich ständig mit der Vergangenheit beschäftigen zu müssen.

Verstehen und Handlungsspielraum gewinnen
Meine Arbeitsweise zeichnet sich dadurch aus, dass ich solche Reaktionen zunächst in ihrer Schutz- und Bewältigungsfunktion zu verstehen versuche. Ich dränge nicht darauf, belastende Erinnerungen möglichst schnell zu aktivieren. Stattdessen arbeiten wir gemeinsam daran, Zusammenhänge wahrzunehmen und zu erkennen, aktuelle Auslöser zu finden und zu verstehen. Dies hilft im Alltag traumabedingte Reaktionsmuster und erlernte Schutzreaktionen zu identifizieren, besser zu verstehen und zu verändern und dadurch mehr Einfluss auf das eigene Erleben und Handeln zu gewinnen.
Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, ein stabileres Fundament für den Alltag zu schaffen und wieder mehr mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.